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Graz:
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Von uns ausgewählte aktuelle Artikel über Ostholstein und Graz:
Artikel: Graz Graz ist die Landeshauptstadt der Steiermark. Mit ihren 291.890 Einwohnern (davon 258.605 mit Hauptwohnsitz) ist sie die zweitgrößte Stadt der Republik Österreich. Die Universitäts- und Statutarstadt Graz war im Jahre 2003 Kulturhauptstadt Europas. Sie wurde zur Menschenrechtsstadt erkoren und ist Trägerin des Europapreises. Die Altstadt von Graz gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Graz ist Bischofssitz der Diözese Graz-Seckau.
Artikel: Graz Blick vom Schloßberg in den Norden von GrazGraz liegt an beiden Seiten der Mur, wo diese ihren Durchbruch durch das Grazer Bergland beendet und in das Grazer Becken eintritt. Die Stadt füllt den nördlichen Teil des Grazer Beckens von Westen bis Osten fast vollständig aus und ist daher an drei Seiten von Bergen umschlossen, die das eigentliche Stadtgebiet um bis zu 400 m überragen. Nur nach Süden öffnet sich das Stadtgebiet ins Grazer Feld. Der höchste Punkt in Graz befindet sich am Plabutsch mit 754 m im Nordwesten der Stadt, die tiefste Stelle, mit etwa 330 m, befindet sich dort, wo die Mur das Stadtgebiet im Süden verlässt. Graz liegt rund 150 km südwestlich von Wien. Die nächstgelegene Großstadt ist Marburg an der Drau (Maribor) in Slowenien, rund 60 km südlich von Graz. Die beiden Städte verbinden immer enger werdende kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen. Die Europaregion Graz-Maribor ist ein Beispiel dafür.
Stadtgliederung ? Siehe auch: Liste der Stadtbezirke von Graz Das Stadtgebiet von Graz ist in 17 namentliche Stadtbezirke gegliedert. Karte: Grazer Stadtbezirke 400px Panorama vom SchloßbergPanorama von St. Leonhard in Richtung AltstadtBlick vom Schloßberg in den Süden von GrazBlick vom Grazer Schloßberg aus mit dem Franziskanerkloster Graz in der Mitte. - I. Innere Stadt: Im ersten Bezirk, der Innenstadt, befindet sich der Hauptplatz mit dem Rathaus aus der Gründerzeit. Die Mitte des Platzes ziert der Erzherzog-Johann-Brunnen. In diesem Bezirk befindet sich auch das Wahrzeichen der Stadt, der Uhrturm auf dem Schloßberg. Die schönste und beliebteste Einkaufstraße in Graz, die Herrengasse, verläuft quer durch den Bezirk. Hier steht auch das Landhaus, der Sitz des Steiermärkischen Landtags, unweit davon befindet sich das Oberlandesgericht, dessen Gebäude den Repräsentationswillen der Gründerzeit widerspiegelt. Den Bezirk durchzieht zu wesentlichen Teilen eine Fußgängerzone. - II. St. Leonhard: Östlich an die Innenstadt anschließend, erstreckt sich dieser wohlhabende, bürgerlich geprägte Bezirk bis zur Leonhardkirche nach Osten und bis zum St. Peter-Stadtfriedhof im Süden. In diesem Bezirk befinden sich das Hauptgebäude der TU Graz und die zugehörige Universitätsbibliothek sowie die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. - III. Geidorf: Wohnbezirk nördlich der Innenstadt, Sitz der Karl-Franzens-Universität sowie der Medizinischen Universität, dementsprechend auch Wohnsitz vieler Studenten und Professoren. In der Geidorfer Körösistraße war der Grazer Fußballverein GAK zuhause, nach dem Auszug der Fußballsektion 2005 in den nördlich angrenzenden Bezirk Andritz verbleibt dessen Tennissektion auf dem historischen Sportareal. Auf dem Gelände des ehemaligen GAK-Stadions wurde eine Wohnsiedlung errichtet. Am östlichen Ende dieses Bezirkes erstreckt sich weitflächig das LKH-Universitätsklinikum Graz, es zählt zu den größten Spitälern Europas. - IV. Lend: Zentraler, multikulturell geprägter Arbeiterbezirk westlich der Innenstadt am rechten Murufer. Der Hauptbahnhof und das Kunsthaus befinden sich hier. Ehemaliger Binnenhafen, über den auf Flößen Holz und Eisenprodukte aus der Obersteiermark gebracht wurden. Im 60 km entfernten (slowenischen) Marburg (Maribor) erfüllte der Bezirk Lent dieselbe Funktion. In der Nähe des Lendplatzes befindet sich das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder I; der Lendplatz ist auch Standort des zweitgrößten Bauernmarktes der Stadt. Im Bezirk befindet sich auch ein Park (Volksgarten) zur Erholung für die Bevölkerung. Auch kommen Theater- und Kabarettbesucher im nahe gelegenen Orpheum (Theaterbühne) nicht zu kurz. - V. Gries: Südwestlich der Innenstadt. Das Gebiet um den Griesplatz ist traditionell ein wichtiger Standort von Nachtclubs und zahlreichen anderen Etablissements. Zur Zeit der Monarchie war der Griesplatz Verkehrsknotenpunkt in Richtung Triest und damals schon ein Ort der Immigranten. Heute ist er die Endstation für Busse aus den südlichen und westlichen Vorstadt- und Umlandgemeinden. Gries gewinnt in den letzten Jahren wieder an Attraktivität – vor allem in seinen zentralen, Mur-nahen Gebieten zwischen Südtiroler Platz, Griesplatz und Grieskai. 2007 wurde an der Schnittstelle von Süd- und Ostbahn, am Anfang der Kärntner Straße, der S-Bahnhof Graz-Don Bosco eröffnet. Im Bezirk Gries befinden sich neben großen Gemeindesiedlungen (Triester Siedlung) auch die Justizanstalt Graz-Karlau, der Schlachthof, der Grazer Zentralfriedhof, der städtische Wirtschaftshof (Müllentsorgung), das Fernheizwerk und auf dem Gelände des ehemaligen Steyr-Daimler-Puch Einser-Werks eine Gewerbezone sowie das Puch-Museum. Auch das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Graz liegt im Bezirk Gries. - VI. Jakomini: Zentral gelegen ist er der bevölkerungsreichste Grazer Stadtbezirk. Der Jakominiplatz (eigentlich in der Inneren Stadt gelegen) ist die innerstädtische Verkehrsdrehscheibe von Graz. In diesem Bezirk befinden sich auch die „Grazer Messe“, der Ostbahnhof, die Hauptremise der Graz AG Verkehrsbetriebe, der Augarten und das Landesgericht mit der Justizanstalt Graz-Jakomini. Über den Bezirk verstreut befinden sich einige Gebäude der Technischen Universität, unter anderem die Neue Technik und deren Gebäude in der Inffeldgasse. Außerdem ist Jakomini mit dem ehemaligen Sturm-Platz in der Klosterwiesgasse die ehemalige Heimat des SK Sturm Graz und seiner Amateure. Heute bespielt der Grazer Sportklub den Platz. - VII. Liebenau: Wohnbezirk im Süden der Stadt. In dessen Nordteil befindet sich die UPC-Arena, im Südteil der größte Produktionsstandort von Graz, die Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG mit knapp 10.000 Beschäftigten. Neben dem Einkaufszentrum Murpark existiert eine der wenigen Park-&-Ride-Anlagen der Stadt, wohin die Straßenbahnlinie 4 im Jahre 2007 verlängert wurde, um unter anderem die Pendler dazu zu bewegen, mit den Graz AG Verkehrsbetrieben statt mit ihren Autos ins Zentrum zu fahren. - VIII. St. Peter: Wohnbezirk im Südosten der Stadt. Die Wohnbevölkerung konzentriert sich hauptsächlich auf große Neubausiedlungen im nördlichen Teil des Bezirkes. Hier ist auch das Landesstudio Steiermark des Österreichischen Rundfunks ORF ansässig. In St. Peter wurde 2007 die Verlängerung der Straßenbahn Linie 6 freigegeben, um für die Einwohner in Peterstal eine Nahverkehrsanbindung zu schaffen. - IX. Waltendorf: Bezirk im Osten der Stadt. Ehemals eigene Gemeinde (der Name leitet sich von „Wald-Dorf“ her), heute vorwiegend wohlhabendes Wohnviertel. - X. Ries: Bürgerlich geprägter Wohnbezirk im Osten der Stadt, aufgrund der hügeligen Topographie dünn besiedelt. - XI. Mariatrost: Bürgerlicher Wohnbezirk im Nordosten. Standort der Basilika Mariatrost und des Straßenbahnmuseums (Tramwaymuseum). - XII. Andritz: Im Norden der Stadt gelegen, besteht der Bezirk (Namensgeber der hier ansässigen Andritz AG) aus den Ortschaften Oberandritz, Unterandritz und St. Veit. In Andritz betreibt die Fußballsektion des GAK ihr modernes Trainingszentrum. Andritz ist flächenmäßig der größte Bezirk von Graz. Die Arlandsiedlung ist eine Wohnanlage mit gehobenem Standard. Es finden sich dort Spielplätze, Geschäfte, Kindergarten und Ärzte. - XIII. Gösting: Bezirk im Nordwesten von Graz. Ehemals unter der Herrschaft von Gösting mit eigener Burg; seit 1707 den Grafen von Attems gehörig. Die Burg (Ruine) ist heute in Privatbesitz. Auch ist der Plabutsch ein beliebtes Ausflugsziel von Familien. Ab 1850 eigene Gemeinde, seit 1938 Teil von Graz. Die im Westen angrenzende Gemeinde Thal ist der Geburtsort von Arnold Schwarzenegger. - XIV. Eggenberg: Wohnbezirk, zum Teil auch traditioneller Arbeiterbezirk im Westen der Stadt. Spitalszentrum: UKH und LKH-West (ein Gebäude), Barmherzige Brüder II. Hier ist auch die Fachhochschule Joanneum angesiedelt, und auf dem Gelände der ehemaligen Reininghaus-Brauerei findet die zur Zeit umfangreichste Stadtteilentwicklung Österreichs statt. Das 1625 erbaute Schloss Eggenberg gilt als die bedeutendste Schlossanlage der Steiermark, umgeben von einer weitläufigen Landschaftsgarten- und Parkanlage. Die Helmut-List-Halle, welche 2003 im Rahmen des Kulturhauptstadt-Jahres errichtet wurde, ist eine der größten Veranstaltungshallen in Graz. Ebenfalls in Eggenberg befinden sich die Vinzenzgemeinschaft, das Eggenberger Bad, das Unfallkrankenhaus Graz sowie das ASKÖ-Sportzentrum. - XV. Wetzelsdorf: Wohnbezirk im Westen der Stadt. Standort der Belgierkaserne, wo sich das Streitkräfteführungskommando des Österreichischen Bundesheeres befindet. - XVI. Straßgang: Im Südwesten des Stadtgebiets gelegen, von der Kärntner Straße durchzogen. Hauptsehenswürdigkeiten sind die Kirche am Florianiberg und das Schloss St. Martin. Im Süden grenzt der Bezirk an Seiersberg. Straßgang ist weitgehend mit Einfamilienhäusern und zahlreichen Einkaufszentren bebaut sowie mit einem beliebten Freibad ausgestattet. - XVII. Puntigam: Der Arbeiterbezirk im äußersten Süden der Stadt ist Standort der Puntigamer Brauerei und nach der 1989 erfolgten Trennung von Straßgang der jüngste Bezirk der Stadt. Hier befindet sich auch der neue S-Bahnhof Graz Puntigam, wohin die Straßenbahnlinie 5 im Jahre 2006 verlängert wurde.
Nachbargemeinden Graz ist umgeben vom politischen Bezirk Graz Umgebung, in dem sich auch alle folgenden Gemeinden befinden: - im Norden: Gratkorn, Stattegg, Weinitzen - im Osten: Kainbach bei Graz, Hart bei Graz, Raaba - im Süden: Gössendorf, Feldkirchen bei Graz, Seiersberg - im Westen: Attendorf, Thal, Judendorf-Straßengel
Klima Typisches Grazer Winterwetter: Infolge der Beckenlage hängt dichter Nebel in der Stadt, während höher oben strahlend blauer Himmel herrscht (Blick vom Schloßberg)Blick vom Schöckl auf Graz im WinterKlimadiagramm von Graz-Thalerhof Graz liegt im Bereich der gemäßigten Klimazone. Durch die Lage am Südostrand der Alpen ergibt sich eine gute Abschirmung gegenüber den in Mitteleuropa vorherrschenden Westwetterlagen. Größere Niederschlagsmengen dringen daher vorwiegend aus dem mediterranen Bereich vor. Von dort bringt der Föhn auch immer wieder das typische „Föhnwetter“ mit warmen Winden. - Durchschnittstemperaturen: Flughafen 8,7 °C / Universität Graz 9,4 °C - mittlere Jahresniederschlagsmenge: 818,9 mm mit durchschnittlich 92,1 Niederschlagstagen (Universität Graz) - Sonnenscheindauer: 1890 Stunden im Jahr (Universität Graz) Durch die geschützte Lage ist das Klima so mild, dass z. B. in den Parkanlagen auf dem Schloßberg Pflanzenarten gedeihen, die üblicherweise erst einige hundert Kilometer weiter südlich anzutreffen sind. Der mediterrane Einfluss zeigt sich auch bei den jährlichen Sonnenstunden, die in Graz um einiges zahlreicher sind als vergleichsweise etwa in Wien. Allerdings hat die Beckenlage auch klimatische Nachteile: Besonders im Winter kommt es oft zu Inversionswetterlagen, die einen Luftaustausch im Grazer Becken verhindern und so eine hohe Smog- und Feinstaubbelastung bewirken. Rund 140.000 Autos, die wochentags von auswärts nach Graz pendeln, tragen zusammen mit den von den Stadtbewohnern getätigten Autofahrten maßgeblich zur Feinstaubbelastung bei. In der Expertise einer vom steirischen Gesundheitsreferat in Auftrag gegebene Studie finden sich erschreckende Zahlen über Erkrankungen und Mortalitätsraten in der Bevölkerung; sie hängen direkt mit Feinstaub zusammen. Es wurde ermittelt, dass der Feinstaub für ca. 40 vorzeitige Todesfälle pro Jahr in Graz verantwortlich ist. Der motorisierte Individualverkehr wurde in dieser Studie als Hauptverursacher des Feinstaubs in Graz eruiert. Dabei hieß es, der Grenzwert von 50 µg/m3 wurde 2006 in Graz an 120 Tagen um bis das Dreifache überschritten.
Geologie Das Gebirgsland nördlich von Graz auf beiden Seiten des engen Murtals besteht aus Kalk und Schiefer aus dem Paläozoikum.
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